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Mit ihm fing es an

 


Bereits 1929 wurde auf Kuba im Bereich der Kupfermienen, sie befinden sich im Südwesten des Landes , die ersten Rivulus gefunden, die bis nach Europa gelangten. Da der Import von einer Hamburger Firma in der Silvesternacht erfolgte, streiten sich die Gelehrten noch, ob die Fische nun noch 1929 oder erst 1930 nach Deutschland gelangten.

Viele Jahre war es fast der einzige Rivulus, der in deutsche Aquarien gelangte, zumal dann auch der Zweite Weltkrieg die Aquaristik erst einmal vor ein Aus stellte.

Um so erstaunlicher ist es, dass gerade dieser erste Rivulus in Deutschland diesen wahnsinnigen Völkermord in Aquarien überstehen konnte und nach dem Ende des Krieges noch in deutschen Aquarien vorhanden war.

 

In den Nachkriegsjahren hielt er die Stellung und er bekam nur wenig Verstärkung. Rivulus milesi (Jetzt Riv. magdalenae), Rivulus hartii und auch Rivulus urophthalmus gelangten dann als weitere Arten zu uns.

Nun begann man sich nicht nur in Deutschland sondern international für diese Gattung der Bachlinge zu interessieren.

Wie viele Arten heute schon bekannt sind, wage ich nicht zu sagen, aber es dürften so etwa 150 Arten schon sein. Da es gerade in Südamerika noch viele Gebiete gibt, die noch nicht ausreichend untersucht wurden, dürfte das Auftauchen weiterer Arten keine besondere Überraschung sein.

 

Rolf Schönfelder.

 

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Riv. cylindraceus "C 30" Der Kubabachling



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